Lokalfavoriten müssen nicht in der Herbertstraße arbeiten

Herbertstraße in Hamburg

Diese berühmt berüchtigte Straße kennt wohl jeder, nicht nur der Hamburger. Und dass es dort um das horizontale Geschäft geht… Nun ja, es scheint gut anzukommen. Aber zum Thema: Mein erster Chef hat früher mal gesagt, wir im Kommunikationsbereich seien so etwas wie Prostituierte, denn wir tun alles, um unsere Kunden zu befriedigen. Hmh, dem kann man manchmal zustimmen. Denn unsere Kunden sind das Wichtigste für uns. Trotzdem würden wir nicht alles tun, nur weil es dem Kunden gefällt. Wir sehen uns eher als Berater, die durchaus auch mal kritisch sind. Wir arbeiten seit mehr als 20 Jahren in dem Business, das sich so schnell verändert. Haben wir in der Anfangszeit noch Print-Bilder verschickt, denen wir auf der Rückseite riesengroße Aufkleber mit allen Informationen und Rechten rund um dieses Motiv verpasst haben, können sich die Journalisten heute das Bildmaterial selbst herunterladen, meist auch noch in der Auflösung, die sie selbst benötigen. Zurück zum Thema: Natürlich wollen wir unseren Kunden gefallen wie im wahren Leben unseren Partnern. Aber werden wir deshalb zu Ja-Sagern und Kopfnickern? Nein, denn wir zeichnen uns dadurch aus, dass wir wissen und auch immer wieder neu lernen, was wie in der Kommunikation funktioniert. Und unsere Kunden schätzen unsere Meinung. Und vor allem auch dann, wenn wir mal „Nein“ sagen oder eine Alternative vorschlagen. Können Sie Ihren Kunden auch Alternativen anbieten, wenn diese Leistungen nachfragen, die keinen Sinn machen oder die Sie nicht im Angebot haben?

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